Kooperative Gesamtschule Schwarmstedt
Wilhelm-Röpke-Schule

Fachbereich Arbeit/Wirtschaft-Technik

 

F├Ącher

Zum Fachbereich AWT geh├Âren im Haupt- und Realschulzweig die F├Ącher Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft/Gesundheit & Soziales. Im Gymnasialzweig gibt es Schnittmengen mit dem Fach Politik-Wirtschaft.

Ein gro├čer Bereich innerhalb des Fachbereiches Arbeit/Wirtschaft-Technik bildet die berufliche Orientierung. Dem Fachbereich AWT obliegt die Koordination der gesamten BO-Ma├čnahmen der KGS Schwarmstedt. Diese Koordination l├Ąuft im Haupt- und Realschulzweig ├╝ber das Fach Wirtschaft und im Gymnasialzweig ├╝ber das Fach Politik-Wirtschaft.

 

Bildungsauftrag des Fachbereiches

Die Welt ist durch einen schnellen Wandel gepr├Ągt. Lebensmuster, Werteorientierungen, Technolo-gien und davon ableitend soziale Strukturen ver├Ąndern sich laufend. Allen voran der globale Wandel, die Forderung zur Nachhaltigkeit und Mobilit├Ąt sowie die Digitalisierung in der Lebens-und Arbeitswelt in Verbindung mit einem f├╝r die Heranwachsenden nahezu unbegrenzten Feld beruflicher M├Âglichkei-ten bieten Chancen und stellen Herausforderungen zugleich.

Der Fachbereich Arbeit/Wirtschaft-Technik (AWT) begegnet der zunehmenden Differenzierung von Selbstkonzepten, indem es ├ťberg├Ąnge von Schule in den Beruf fokussiert und die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler als Gestalter ihrer eigenen Berufsbiographie wahrnimmt. Die Auseinandersetzung mit aktuellen und zuk├╝nftigen Entwicklungen in der Arbeitswelt erfolgt dabei unter Ber├╝cksichtigung der Chancen f├╝r eine berufliche Erstausbildung. Mit dem Erwerb spezifischer Kompetenzen tragen die F├Ącher des Fachbereichs AWT dazu bei, die Anschlussf├Ąhigkeit an die gymnasiale Oberstufe sicherzustellen. Ebenso von Bedeutung sind die Arbeitsweltorientierung und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsfeldern. Die Schule erm├Âglicht es damit den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern, Vorstellungen ├╝ber Berufe und ├╝ber eigene Berufsw├╝nsche zu entwickeln, die ├╝ber eine schulische Ausbildung, eine Ausbildung im dualen System oder ├╝ber ein Studium zu erreichen sind. Der Fachunterricht leistet durch die Arbeitsweltorientierung einen besonderen Beitrag zur schulischen Gesamtaufgabe der beruflichen Orientierung. Die mit dem Bildungsauftrag des Nieders├Ąchsischen Schulgesetzes angelegten Ziele, ÔÇ×├Âkonomische und ├Âkologische Zusammenh├Ąnge zu erfassenÔÇť und ÔÇ×sich im Berufsleben zu behauptenÔÇť stehen dabei als Handlungsmaxime der im Fachbereich vermittelten Kompetenzen. Das Zusammenspiel von Alltagskompetenzen mit den gesellschaftlichen, (haushalts-)technischen und wirtschaftspolitischen Zusammenh├Ąngen ist fachliche und didaktische Grundlage des Fachbereiches. Diesem untergeordnet zeichnet sich der Unterricht durch folgende Leitideen und Zielsetzungen aus.

Alle F├Ącher des Fachbereichs AWT ÔÇŽ

├ś ÔÇŽ f├Ârdern das Gef├╝hl der Selbstwirksamkeit der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler und vermitteln ein posi-tives Bild der eigenen Zukunftsf├Ąhigkeit.

├ś ÔÇŽ betrachten das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Wirtschaft mit dem Ziel der Verbes-serung von Lebensqualit├Ąt und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und

├ś ÔÇŽ w├Ągen den Einsatz traditioneller und digitaler Techniken nach ihren Folgen kritisch ab.

├ś ÔÇŽ leisten im besonderen Ma├če eine reflektierte Technikfolgenabsch├Ątzung.

├ś ÔÇŽ bieten den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern Anl├Ąsse, technische und ├Âkonomische Sachverhalte aus ihrer eigenen Umwelt mit gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen zu verkn├╝pfen.

├ś ÔÇŽ sind im besonderen Ma├če f├╝r die Vermittlung von Alltagskompetenzen angelegt.

├ś ÔÇŽ ber├╝cksichtigen die vollst├Ąndige Handlung als Modell der Produkt- und Projektorientierung.

├ś ÔÇŽ f├Ârdern mit produktorientierten Aufgaben die fachlichen, motorischen, personalen und sozialen Kompetenzen zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt und geben auch der sch├Âpferischen Freiheit der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler ausreichend Raum.

├ś ÔÇŽ legen grundlegende/elementare handwerklich-technische, hauswirtschaftliche und ├Âkonomische Voraussetzungen bei den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern an und f├Ârdern das praktische Arbeiten.

├ś ÔÇŽ bieten Chancen, um besonders M├Ądchen und junge Frauen f├╝r MINT-Berufe und Jungen sowie junge M├Ąnner f├╝r Sozialberufe zu interessieren.

├ś ÔÇŽ orientieren sich an den gesamtschulischen Aufgaben und bahnen f├Ącher├╝bergreifenden Unterricht und Projektarbeit an.

Im Fachbereich Arbeit/Wirtschaft-Technik erwerben die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler eine Multiperspektivit├Ąt und notwendige inhaltliche Tiefe, die sie zu Gestaltern ihrer pers├Ânlichen und beruflichen Zukunft werden l├Ąsst. Als entscheidungs- und interventionsf├Ąhige Berufsnehmerinnen und ÔÇô nehmer, als Konsumentinnen und Konsumenten k├Ânnen sie reflektierte und verantwortungsbewusste (Kauf-)Entscheidungen treffen und beziehen auch mit Blick auf die Wahrung von Umwelt und Natur ihr Wissen um deren Zerbrechlichkeit in ihr ├Âkonomisches Handeln mit ein. Die drei F├Ącher Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft/Gesundheit & Soziales tragen dazu bei, dass die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler die f├╝r den erfolgreichen Schulbesuch und die gesellschaftliche Teilhabe notwendigen sprachlichen Kompetenzen erwerben. Die kompetente Verwendung von Sprache ist deshalb auch hier Teil des Unterrichts. Im Unterricht geht es darum, die Lernenden schrittweise und kontinuierlich von der Verwendung der Alltagssprache zur kompetenten Verwendung der Bildungssprache einschlie├člich der Fachbegriffe aus den Bereichen von Beruf, Wirtschaft und Technik zu f├╝hren. Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler erhalten Gelegenheit, die Bildungssprache und die Fachsprache aufzunehmen, selbst zu erproben und Sprachbewusstsein zu entwickeln. Dabei werden die verwendeten sprachlichen Mittel und die sprachlichen Darstellungsformen zunehmend komplexer.

 

Kompetenzen

Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler sind am Ende der Schuljahrg├Ąnge 9 und 10 in der Lage, als Konsumentinnen und Konsumenten reflektierte und verantwortungsbewusste (Kauf-)Entscheidungen zu treffen und beziehen auch mit Blick auf die Wahrung von Umwelt und Natur ihr Wissen um deren Zerbrechlichkeit in ihr ├Âkonomisches Handeln mit ein. Dar├╝ber hinaus ist die im Bildungsbeitrag angelegte berufliche Orientierung und Entscheidungsf├Ąhigkeit der zuk├╝nftigen Berufsnehmerinnen und -nehmer gest├Ąrkt. Die im Sch├╝lerbetriebspraktikum erg├Ąnzen die Kompetenzen des jeweiligen Fachunterrichts. An dieser Stelle greifen Fachunterricht und Sch├╝lerbetriebspraktikum ineinander. Im Fachbereich Arbeit/Wirtschaft-Technik werden in der Sekundarstufe I fachspezifische Grundlagen f├╝r die Wirtschaftsanteile des Faches Politik-Wirtschaft in der Einf├╝hrungsphase gelegt. Um die Anschlussf├Ąhigkeit im Fach Politik-Wirtschaft nach dem 10. Schuljahrgang zu gew├Ąhrleisten, werden, speziell im Fach Wirtschaft, die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe ber├╝cksichtigt.

 

Leistungsbewertung und Leistungsfeststellung

Der an Kompetenzerwerb orientierte Unterricht bietet den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern einerseits aus-reichend Gelegenheiten, Probleml├Âsungen zu erproben, andererseits fordert er den Kompetenznach-weis in Leistungssituationen. Ein derartiger Unterricht schlie├čt die F├Ârderung der F├Ąhigkeit zur Selbst-einsch├Ątzung der Leistung ein. In Lernsituationen dienen Fehler und Umwege den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern als Erkenntnismittel, den Lehrkr├Ąften geben sie Hinweise f├╝r die weitere Unterrichtsplanung. Das Erkennen von Fehlern und der produktive Umgang mit ihnen sind konstruktiver Teil des Lernpro-zesses.

Leistungsfeststellungen und Leistungsbewertungen geben den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern R├╝ckmeldungen ├╝ber die erworbenen Kompetenzen und den Lehrkr├Ąften Orientierung f├╝r notwendige Ma├čnahmen zur individuellen F├Ârderung. Neben der kontinuierlichen Beobachtung der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernfortschritte werden die Ergebnisse m├╝ndlicher, schriftlicher und anderer fachspezifischer Lernkontrollen zur Leistungsfeststellung herangezogen. Schriftliche Lernkontrollen und m├╝ndliche Abschlusspr├╝fungen sind leitfragenorientiert und materialgebunden angelegt. In Lernkontrollen werden ├╝berwiegend Kompetenzen ├╝berpr├╝ft, die im unmittelbar vorangegangenen Unterricht erworben werden konnten. Dar├╝ber hinaus werden jedoch auch Problemstellungen einbezogen, die die Verf├╝gbarkeit von Kompetenzen eines langfristig angelegten Kompetenzaufbaus ├╝berpr├╝fen. In schriftlichen Lernkontrollen werden alle drei Anforderungsbereiche ber├╝cksichtigt. M├╝ndliche und fachspezifische Leistungen gehen mit einem h├Âheren Gewicht in die Gesamtbewertung ein als die schriftlichen Leistungen.

Zu m├╝ndlichen und anderen fachspezifischen Leistungen z├Ąhlen z.B.:

├ś Beitr├Ąge zum Unterrichtsgespr├Ąch

├ś M├╝ndliche ├ťberpr├╝fungen

├ś Selbstst├Ąndige Bearbeitung von Arbeits-und Wochenpl├Ąnen

├ś Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Praktikumsbericht, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio)

├ś Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen

├ś Pr├Ąsentationen, auch mediengest├╝tzt (z. B. durch Einsatz von Multi Media, Plakat, Modell)

├ś Ergebnisse von Partner-oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung

├ś Langzeitaufgaben und Lernwerkstattprojekte

├ś Freie Leistungsvergleiche (z. B. Sch├╝lerwettbewerbe)

Bei kooperativen Arbeitsformen werden sowohl die individuelle Leistung als auch die Gesamtleistung der Gruppe in die Bewertung mit einbeogen. So werden neben methodisch-strategischen auch die sozial-kommunikativen Leistungen angemessen ber├╝cksichtigt

Aktuelles

04.06.2013

Bundespr├Ąsident Joachim Gauck zeichnet die st├Ąrksten Schulen Deutschlands aus: Wie stark sind die Niedersachsen?

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Umweltfirma ÔÇ×Think greenÔÇť macht M├╝ll zu Wertstoffen[mehr]

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Computerkurse f├╝r Jung und Alt

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Erfolg der KGS-Umweltfirma ÔÇ×Think green!ÔÇť[mehr]

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Neuer PC Kurs startet im Dezember[mehr]

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22.11.2012

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Fachbereichsleitung

Kay Kretzer


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